Agatha Christie’s „Mord im Spiegel“ (UK 1980)


Besetzung: Angela Lansbury, Geraldine Chaplin, Tony Curtis, Edward Fox, Rock Hudson, Kim Novak, Elizabeth Taylor, Wendy Morgan, Margaret Courtenay, Charles Gray, Marella Oppenheim, Maureen Bennett
Regie: Guy Hamilton
Produktion: John Brabourne, Richard Goodwin
Produktionsdesign: Michael Stringer
Drehbuch: Jonathan Halles, Barry Sandler (nach dem gleichnamigen Roman von Agatha Christie)
Kamera: Christopher Challis
Schnitt: Richard Marden
Musik: John Cameron
Kostüme: Phyllis Dalton
Länge: ca. 100 Minuten
Originaltitel: The Mirror Crack’d
Altersfreigabe: FSK 12

Handlung:
Spiegeln, Spiegeln an der Wand, wessen ist des Mörders Hand?
St. Mary Meets ist ein kleines, verschlafenes englisches Dorf, in dem auch die berühmte Hobby-Detektivin Miss Marple lebt. Mit der beschaulichen Atmosphäre ist es jäh vorbei, als ein Filmteam aus Hollywood einfällt. Die Dreharbeiten zu einem neuen Film über Maria Stuart wirbeln gewaltig Staub auf: Jeden Tag gibt es neue Rivalitäten oder Exzesse zwischen den beiden verfeindeten Filmdiven Marina Rudd und Lola Brewster. Bei einem Gala-Empfang geschieht zu allem Übel auch noch ein Mord. Das Opfer ist jedoch eine vollkommen unbeteiligte Person. Der ermittelnde Scotland-Yard-Inspektor Craddock ist ratlos. Zum Glück hat er eine äußerst scharfsinnige Tante: Miss Marple.

Kritik:
„Betuliche, wenig aufregende Agatha-Christie-Verfilmung, die mangelnde Spannung durch hochkarätige Besetzung wettzumachen versucht: da die Geschichte im Filmmilieu spielt, bekommt eine Reihe von Leinwandstars vergangener Zeiten, die Gelegenheit zu eitlen, selbstgefälligen Auftritten.“ (Lexikon des Internationalen Films)
„Angela Lansbury muss in dieser halbwegs spannenden Verfilmung nach Agatha Christie gegen die Erinnerung an Margaret Rutherford anspielen, die in den 60er Jahren die rüstige Amateurdetektivin verkörperte. Guy Hamilton drehte den Krimi mit Starbesetzung. Angela Landsbury [sic!] wurde besonders durch die TV-Serie "Mord ist ihr Hobby" weltweit bekannt.“ (Prisma-Online.de)
„Der Film hat ein Problem: Angela Lansbury ist nicht Margaret Rutherford. Denn so gut sie auch spielt, Rutherfords Verkörperung der Miss Marple wird immer unerreicht bleiben. Und auch die Nebenrollen bleiben für eine Agatha-Christie-Verfilmung erstaunlich blass. Zwar hat man ein enormes Staraufgebot aufgefahren, doch Elizabeth Taylor und Kim Novak sind weit von der Form früherer Tage entfernt.“ (DVD-Narr.de)

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