Finding Vivian Maier (2013)

FindingVivianMaier


Regie: John Maloof, Charlie Siskel
Produktion: John Maloof, Charlie Siskel
Co-Produzenten: Jeff Garlin
Kamera: John Maloof
Schnitt: Aaron Wickenden
Musik: J. Ralph
Länge: ca. 80 Minuten
Originaltitel: Finding Vivian Maier
Altersfreigabe: FSK 0

Handlung:
Finding Vivian Maier berührt das Mysterium einer Frau, die ihr Leben für die Fotografie lebte und dies bis zu ihrem Tod mit Niemandem teilte. Heute gilt Vivian Maier als eine der wichtigsten Street-Photographers des 20. Jahrhunderts. Vivian Maier lebte als Kindermädchen in Chicago und New York. Sie galt als exzentrische Frau, die nie ohne ihre Kamera das Haus verließ. Mit den in ihre Obhut gegebenen Kindern unternahm sie Streifzüge auch in die Teile der Stadt, in der die weniger Privilegierten lebten. Zahlreiche Fotos zeigen Menschen in einem scheinbar alltäglichen aber dennoch höchst berührenden Moment.
Neben der überwältigenden Anzahl von Fotos, die der Regisseur John Maloof zufällig bei einer Versteigerung entdeckte, hinterließ Vivian Maier ihre Filme und eine große Anzahl an Zeitungsausschnitten. Die Person Vivian Maier bleibt ein Geheimnis. John Maloof und Charlie Siskel zeichnen das Portrait dieser Frau, zeigen ihre Fotos und Filme. Dem Mensch Vivian Maier versuchen sie durch Interviews mit ihren ehemaligen Auftraggebern und deren Kindern näher zu kommen. Finding Vivian Maier ist die spannende Spurensuche im Leben einer Frau, die ihre Umwelt und sich selbst in bewegenden Momenten auf ihren Fotos festhielt - selbst aber keine Spuren hinterließ.

Kritik:
„Maloofs Dokumentation ist eine wunderschöne Würdigung dieses aus der Zeit gefallenen Lebens.“ (Süddeutsche Zeitung)
„Eine der größten Überraschungen der Kunstwelt der letzten Jahrzehnte.“ (TTT, ARD)
„Ein wunderbarer Film“ (Deutschlandradio Kultur)
„Ein echter Wurf - Künstler-Biografie und irre Detektivgeschichte.“ (Kulturzeit)