Fickende Fische




Hauptdarsteller: Tine Mewes, Sophie Rogall
Regie: Almut Getto

Prädikat: besonders wertvoll

Ein Fisch und ein Inlineskates-Sturz bringen die ungleichen Teenager Jan (Tino Mewes) und Nina (Sophie Rogall) schlagartig zusammen. Jan ist ein schüchterner Einzelgänger, dessen Leidenschaft allein der Unterwasserwelt und den Fischen gehört. Nur hier vergisst er seine lebensbedrohliche HIV-Infektion und seine überbesorgten Eltern. Nina hingegen ist frech und steht seit der Scheidung ihrer Eltern auf eigenen Beinen. Gemeinsam brechen sie aus dem Alltag aus und suchen ihr Paradies - ein Unterwasserparadies, dunkel, ruhig und voller Fische. Um die brennende Frage zu beantworten, ob Fische wirklich Sex haben, übernachten Nina und Jan heimlich im Auqarium. In dieser Nacht wird aus ihrer Freundschaft die erste große Liebe. Doch Jan wird zugleich klar, dass seine Liebe für Nina eine große Gefahr bedeutet ...

Mit viel Fantasie entstand eine hinreißende Teenager-Lovestory, die in ihrer humorvollen Behandlung auch die Tragik des Themas HIV nicht scheut. "Fickende Fische" wurde u.a. mit dem Deutschen Filmpreis für das beste Drehbuch ausgezeichnet und Jungdarstellerin Sophie Rogall wurde aufgrund ihrer überragenden schauspielerischen Leistung für diesen Filmpreis nominiert.

"Ein ebenso berührendes wie unterhaltsames Jugenddrama, das flott und unverkrampft, aber nie oberflächlich die Suche zweier Jugendlicher nach Identität und Lebenssinn beschreibt. Subtil und voller Poesie verbinden sich Traum und Wirklichkeit zu einer glaubwürdigen Utopie, die von überzeugenden Hauptdarstellern getragen wird." (film-dienst)
"Problemfilm? Ja, aber einer, der sein Thema wunderbar unprätentiös enpackt." (TV today)