Drei Farben

Krzysztof Kieslowski zählt zu den angesehensten Regisseuren Europas. Mit seiner letzten Regie-Arbeit, der "Drei Farben"-Triologie, inszenierte der gebürtige Pole sein eigenes filmisches Vermächtnis, in dem er die Ideale der französischen Revolution im Hier und Jetzt thematisierte.

Alle drei Filme wurden mit internationalen Preisen ausgezeichnet, u.a.
BLAU: Goldener Löwe Venedig 1993 (Bester Film, Beste Darstellerin, Beste Kamera), WEISS: Silberner Bär Berlin 1994 (Beste Regie), ROT: Cesar Paris 1995 (Beste Musik).

Die Musik von Zbigniew Preisner und eine hochkarätige Besetzung (u.a. Osvar-Preisträgerin Juliette Binoche, Julie Delpy und Irène Jacob) veredeln die Trilogie zu einem einmaligen Meisterwerk der europäischen Filmkunst.




Drei Farben: Blau

Hauptdarsteller: Juliette Binoche, Benoit R´genet, Julie Delpy
Musik: Zbigniew Preisner
Regie: Krzysztof Kieslowski

Blau = Freiheit, Weiß = Gleichheit, Rot = Brüderlichkeit. Oscar-Preisträgerin Juliette Binoche ("Chocolat") brilliert in dem ersten Teil der preisgekrönten Farben-Triologie von Star-Regisseur Krzysztof Kieslowski.

Julie (Juliette Binoche) verliert bei einem Autounfall ihren Mann - einen berühmten Komponisten - und ihre kleine Tochter Anna. Gebrochen und voller Trauer entschließt sie sich, das Haus und alles, was sie so sehr liebte, zu verkaufen und alle Brücken ihres bisherigen Lebens abzubrechen. Nach langer, totaler Isolation in dem anonymen Paris - und angeregt durch eine neugierige Journalistin - vollendet sie die letzte Komposition ihres Mannes. Langsam und zögernd nimmt sie wieder Kontakt zu den Menschen auf und findet über die Musik und die erwachende Liebe zu Olivier zurück ins Leben.

"Ein überragender Film. Filme von solcher Qualität machen auf der Welt nur wenige." (Hamburger Abendblatt)




Drei Farben: Weiß

Hauptdarsteller: Julie Delpy, Zbigniew Zamachowski, Janusz Gajos
Musik: Zbigniew Preisner
Regie: Krzysztof Kieslowski

Blau = Freiheit, Weiß = Gleichheit, Rot = Brüderlichkeit. Teil 2 der preisgekrönten Farben-Trilogie von Star-Regisseur Krzysztof Kieslowski mit einer exzellent aufspielenden Julie Delpy ("Homo Faber").

Der Pole Karol (Zbigniew Zamachowski) und seine französische Frau Dominique (Julie Delpy) lassen sich scheiden. Dominique behauptet, die Ehe sei nicht vollzogen worden, weil er mit ihr nach der Hochzeit nicht mehr geschlafen hat. Nach der Trennung verliert Karol alles, was er besaß: die Liebe, seine Frau und seinen geliebten Friseursalon. Jetzt steht er da: ohne Geld, ohne Papiere, erniedrigt und verletzt. In einem Koffer versteckt, kehrt Karol nur mit einem Gedanken nach Polen zurück: Reich zu werden und sich an seiner Frau zu rächen. Doch dann ist das Glück zum ersten Mal auf seiner Seite. Er gewinnt etwas, woran er schon lange nicht mehr geglaubt hatte ...

"... faszinierender Nachfolger für den Erfolg 'Blau'." (Szene)




Drei Farben: Rot

Hauptdarsteller: Irène Jacob, Jean-Louis Trintignant, Jean-Pierre Lorit
Musik: Zbigniew Preisner
Regie: Krzysztof Kieslowski

Blau = Freiheit, Weiß = Gleichheit, Rot = Brüderlichkeit. Die brilliante Fortsetzung der preisgekrönten Farben-Trilogie von Star-Regisseur Krzysztof Kieslowski mit den französischen Top-Darstellern Irène Jacob ("Die zwei Leben der Veronika") und Jean-Louis Trintignan ("Z").

Der Zufall führt Valentine (Irène Jacob) eines Abends zu einem verbitterten alten Mann (Jean-Louis Trintingnant), der sich vorwiegend damit beschäftigt, die Telefongespräche seiner Nachbarn abzuhören und mitzuschneiden. Valentine ist entsetzt, aber auf geheimnisvolle Weise fühlt sie sich zu dem alten Zyniker hingezogen. In unmittelbarer Nähe wohnt Auguste, der gerade sein Jurastudium beendet hat. Die Wege von Auguste und Valentine kreuzen sich fast täglich, ohne dass sie voneinander Kenntnis nehmen. Erst bei einer Reise nach England treffen sie auf der Fähre aufeinander. Doch ein Unwetter verursacht eine tödliche Katastrophe, bei der es nur 7 Überlebende gibt ...

"Mit dem Abschluss seiner Farbtrilogie ist Krzysztof Kieslowski ein Meisterwerk gelungen." (Blickpunkt Film)
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