Next Door - Manche Türen sollten nie geöffnet werden (NOR 2005)




Besetzung: Kristoffer Joner, Cecilie Mosli, Julia Schacht, Anna Bache-Wiig, Michael Nyqvist
Regie: Pal Sletaune
Produktion: Turid Oeversveen
Ausführender Produzent: Bent Rognlien
Produktionsdesign: Jack van Domburg
Drehbuch: Pal Sletaune
Kamera: John Andreas Andersen
Schnitt: Darek Hodor
Musik: Simon Boswell
Casting: Ellen Michelsen
Kostüme: Ingvild Eiring
Maske: Veslemoy Posse Ree
Länge: ca. 70 Minuten
Originaltitel: Naboer - Next Door
Altersfreigabe: FSK 18

Handlung:
John durchlebt nach der Trennung von seiner Freundin eine schwere seelische Krise, als er seine hübschen Nachbarinnen Kim und Anne kennen lernt - ihr Apartment nebenan hat er bizarrerweise nie beachtet.
Der schüchterne Büroangestellte soll in den weitläufigen und heruntergekommenen Räumen der Nachbarwohnung die Aufpasserrolle über die von Phobien geplagte Kim übernehmen. Diese lockt ihn immer tiefer in das Labyrinth aus Zimmern und Korridoren, hinein in eine Welt, in der John ungeahnte Grenzen überschreitet. Die Realität existiert nicht mehr, und in dem wirbelnden Chaos aus Terror, Sex, Gewalt und Schizophrenie sucht der Verzweifelte nach einem rettenden Ausweg.

Kritik:
Irgendwo zwischen Roman Polanski und David Lynch entwirf Regisseur Pal Sletaune mit dem furiosen NEXT DOOR ein Thrillerszenario, in dem nichts so ist wie es scheint. Sexuelle Obsessionen und rohe Gewalt verweben sich zu einem atmosphärisch ungemein dichten Schauerstück über Liebe, Hass und Tod.