Splice - Das Genexperiment (CAN, FR 2009)




Hauptdarsteller: Adrien Brody, Sarah Polley, Delphine Chaneac, Brandon McGibbon, Simona Maicanescu, David Hewlett, Abigail Chu
Regie: Vincenzo Natali
Produktion: Steven Hoban
Ausführender Produzent: Guillermo del Toro, Susan Montford, Don Murphy, Christophe Riandee, Yves Chevalier, Marco Weber, Sidonie Dumas
Produktions-Design: Todd Cherniawsky
Schnitt: Michele Conroy
Kamera: Tetsuo Nagata
Drehbuch: Vincenco Natali, Antoinette Terry Bryant, Douglas Taylor
Musik: Cyrille Aufort
Special Effects and Creature Design: Howard Berger, Greg Nicotero
Kostüme: Alx Kavanagh
Länge: ca. 105 Minuten
Originaltitel: Splice
Altersfreigabe: FSK 16


Revolutionärer SciFi-Horror vom Regisseur von "Cube" und mit Oscar-Preisträger Adrien Brody ("Der Pianist").

Handlung:
Das Forscher-Paar Clive und Elsa (Adrien Brody und Sarah Polley) leistet bei der Züchtung von Tier-Hybriden Pionierarbeit. Als ihnen der Geldhahn abgedreht wird, arbeiten sie trotzdem heimlich weiter, bis ihnen das bisher noch nicht Dagewesene gelingt - die Erschaffung eines neuen Lebewesens. Ihr riskantes Experiment ergibt eine Kreatur, in der sich die DNA einer frau in ein künstlich erzeugtes Wesen einfügt. Clive sieht das Wesen als Fehlschlag und will es töten, aber in Elsa erwachen Mutterinstinkte. Doch auch Clive ändert bald seine Meinung, als sich das Wesen rasch entwickelt und weibliche Züge annimmt. Welche Charaktereigenschaften noch in dem Wesen schlummern, können die zwei Forscher zu diesem Zeitpunkt noch nicht ahnen. Und welche Gefahren es birgt, schon gar nicht ...

Kritik:
„Zwei junge, ehrgeizige Genwissenschaftler, privat wie beruflich ein Paar, erzeugen ein Mischwesen aus menschlicher und tierischer DNA. Das künstliche 'Kind' entwickelt sich in eine Richtung, die sich immer mehr der Kontrolle der 'Eltern' entzieht. Genre-Motive des Monster-Horrors werden dabei bedient, durch die differenzierte Gestaltung des genmanipulierten Wesens jedoch auch geschickt unterlaufen. Während Schockmomente wohldosiert zum Einsatz kommen, entwickelt sich die Spannung vornehmlich aus einem explosiven, von guten Darstellern und einer stimmungsvollen Raumpoetik getragenen 'Familienmelodram'.“ (film-dienst)
„Waren Natalis früheren Filme wie 'Cube' und 'Cypher' vor allem visuell interessant, ist 'Splice' in erster Linie liebevoll aufbereiteter B-Movie-Trash: albern in den Details, dabei nicht wirklich schockierend, aber immerhin amüsant.“ (Welt Online)
„Der Film [überrascht] durch ambivalente Figuren, für das Budget beeindruckende und originelle Tricks und eine Kreatur die gleichzeitig fremdartig, wie vertraut wirkt. Ein gewisser schwarzer Humor und die insgesamt ansprechenden Leistungen der Hauptdarsteller machen Splice zu einem Film, der zumindest länger in Erinnerung bleibt, als die meisten anderen Low-Budget-Horrorfilme.“ (Moviepilot.de)

-> Mehr Infos auf wikipedia!