8 Blickwinkel (USA 2008)




Besetzung: Dennis Quaid, Matthew Fox, Forest Whitacker, Sigourney Weaver, William Hurt
Regie: Pete Travis
Produktion: Neal H. Moritz
Ausführende Produzenten: Callum Green, Tania Landau, Lynwood Spinks
Drehbuch: Barry L. Levy
Kamera: Amir M. Mokri
Schnitt: Stuart Baird
Musik: Atli Örvarsson
Länge: ca. 90 Minuten
Originaltitel: Vantage Point
Altersfreigabe: FSK 12

8 Fremde - 8 Sichtweisen - 1 Wahrheit

Handlung:
Während der Präsident der Vereinigten Staaten im spanischen Salamanca eine Rede hält, wird er von einem Attentäter angeschossen. Zeitgleich kommen bei einer Bombenexplosion zahlreiche Menschen ums Leben. 8 BLICKWINKEL beschreibt die dramatischen Geschehnisse aus der unterschiedlichen Perspektive von mehreren Personen. Und erst nachdem man dieselben 15 Minuten unmittelbar vor und kurz nach dem Anschlag aus der Sicht jeder einzelnen dieser Personen gesehen hat, beginnt man zu erahnen, welch furchterregende Wahrheit tatsächlich hinter dem Attentat steckt.

Kritik:
In den Hauptrollen dieses erstklassig besetzten, atemlosen Thrillers glenzen Dennis Quaid (Traffic - Macht des Kartells), Oscar-Preisträger William Hurt (Syriana), Matthew Fox (Lost - TV), Oscar Preisträger Forest Whitacker (Der letzte König von Schottland - In den Fängen der Macht), Sigourney Weaver (The Village - Das Dorf) und Eduardo Noriega (Open Your Eyes).
Sebastian Handke schrieb im Tagesspiegel: „Ein Konzept wie dieses führt selten zu einem guten Film. Ein packendes Kinoerlebnis wäre dabei durchaus drin gewesen: In seiner ersten Hälfte ist 8 Blickwinkel ein interessanter Thriller mit zeitgemäßer Action-Choreografie und einigen reizvollen Überraschungen. Dann wird das Prinzip aufgeweicht und der Film gerät völlig aus der Spur. Die Kamera springt von einer Figur zur nächsten; die Handlung – von haarsträubenden Zufällen getrieben – wird bis zur Lächerlichkeit unglaubwürdig. 8 Blickwinkel scheitert an dem Versuch, Dynamik zu entfesseln, weil er mit den eigenen Regeln nicht streng genug ist. Eine Idee ist nicht genug. Man muss aus der Idee auch eine Geschichte machen.“
Jürg Zbinden schrieb in der NZZ: „Unzimperlich greift der Film real existierende Ängste auf, aber er stellt sie nicht zur Diskussion. Vantage Point ist am Ende leider nicht mehr als ein aufgeblasenes Fernsehformat, die Figuren sind austauschbar. Zum Beispiel verabschiedet sich Sigourney Weaver unentschuldigt und ohne weitere Erklärung aus dem Thriller, dafür rennt der eher behäbig wirkende Forest Whitaker den trainierten Sprintern aus dem Stand hinterher wie ein äthiopischer Wunderläufer. Das Spiel mit den verschiedenen Blickwinkeln entwickelt für eine Weile seinen Reiz, dann aber übernimmt man sich und spult die zweiten fünfundvierzig Minuten in einer Mischung aus 24 und Bourne Identity in allzu hohem Tempo ab.“

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