Fitzcarraldo (1981)




Hauptdarsteller: Klaus Kinski, Claudia Cardinale
Regie: Werner Herzog

Iquitos um die Jahrhundertwende: Ein Haufen verrotteter Bretterbuden auf schlammigem Boden, bevölkert von nackten Kindern und Schweinen.
In dieser grotesken Urwald-Szenerie träumt Brian Sweeney Fitzgerald, genannt Fitzcarraldo (Klaus Kinski), von abendländischer Kultur und von großer Oper. Er ist besessen von der Vorstellung, inmitten des Amazonas-Urwaldes Verdi zelebrieren zu lassen. Dafür braucht er Geld und deshalb muss ein gewaltiger Dampfer über den Berg geschleppt werden, von einem Fluss in einen anderen, um einen durch Stromschnellen unpassierbaren Teil zu umgehen und dadurch zu einem noch nicht ausgebeuteten Kautschukfeld zu gelangen.
Mit der Stimme von Enrico Caruso, des größten Sängers aller Zeiten von einer Schellack-Platte, betört er einen Indianer-Stamm, mit dessen Hilfe er das Unmögliche zu vollbringen scheint.