Adams Äpfel (DK 2005)




Besetzung: Ulrich Thomsen, Mads Mikkelsen
Regie: Anders Thomas Jensen
Produktion: Tivi Magnusson, Mie Andreasen
Ausführender Produzent: Kim Magnusson
Drehbuch: Anders Thomas Jensen
Kamera: Sebastian Blenkov
Schnitt: Anders Villadsen
Musik: Jeppe Kaas
Länge: ca. 90 Minuten
Originaltitel: Adams Aebler
Altersfreigabe: FSK 16

Eine Komödie über Gutmenschen und Unverbesserliche.
Vom Regisseur des Films "Dänische Delikatessen".

Handlung:
Adams Äpfel - so nennt Ivan, Landpfarrer irgendwo im dänischen Nirgendwo, die Äpfel im Gemeindegarten, seit Adam sich die Aufgabe gestellt hat, aus ihnen einen Apfelkuchen zu backen. Adam ist der Neuzugang in Ivans Oase der Nächstenliebe, in der er Straffällige zu resozialisieren versucht. Seine derzeitigen Schäfchen sind neben dem gewalttätigen Skinhead Adam der Trinker und Triebtäter Gunnar und der arabische Tankstellenräuber Khalid.
Auf den ersten Blick ein überzeugter Gutmensch, entpuppt sich Ivans Barmherzigkeit jedoch bald als Besessenheit, die keine Widerrede duldet. Adam beschließt, den Kampf aufzunehmen und Ivans positiver Sicht der Dinge einen Schuss böse Realität zu verpassen. An der sich zuspitzenden Auseinandersetzung zwischen den beiden scheint sich jedoch eine dritte Macht zu beteiligen, die beide einer Prüfung unterziehen will.

Kritik:
"Was für ein kluger, absurder, urböser, wunderbarer Film!" (Tagesspiegel)
"In dieser Kirche ist die Hölle los! Einfach genial!" (BILD)
"Mit seiner dritten Eigenregie nach 'Flickering Lights' und 'Dänische Delikatessen' legt Drehbuch-Maniac Anders Thomas Jensen sein bisheriges Meisterstück vor. Sogar im direkten Vergleich mit Jensen-Schöpfungen wie 'In China essen sie Hunde' ist 'Adams Äpfel' gewagt gegen den Strich gebürstet, makaber bis an die Schmerzgrenze, saukomisch und zugleich von großer Intelligenz und unerwarteter Warmherzigkeit. Nicht eine Sekunde ist bei diesem Film der Wurm drin. Fazit: Eine bodenlose Unverschämtheit – und eine Offenbarung! Diese Komödie ist schwärzer als schwarz. Und lustiger, als man es für möglich halten möchte.“ (Cinema)

Preise:
GABRIEL - Kulturpreis der dänischen Pastoren
PUBLIKUMSPREIS - Filmfest Hamburg
DÄNISCHER FILMPREIS

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