Schmitt, Eric-Emmanuel

Eric-Emmanuel Schmitt, 1960 in St.-Foy-les Lyons geboren, ließ sich als Pianist in Lyon ausbilden und studierte Philosophie in Paris. Als Romancier, Dramatiker und Autor für Film und Fernsehen lebt er heute in Brüssel. In Frankreich gehört er zu den bedeutendsten Theaterautoren seiner Generation und hat auch international Erfolg. Für Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran wurde er mit dem Deutschen Bücherpreis 2004 in der Kategorie "Publikumsliebling des Jahres" ausgezeichnet. Und ebenfalls im Jahr 2004 mit dem Quadriga-Preis.


Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran (2001/2002)

Manchmal klaut Moses, der in Paris lebt, Konserven im Laden von Monsieur Ibrahim und glaubt, dass dieser nichts merkt. Doch der hat den jüdischen Jungen schon längst durchschaut. Denn Monsieur Ibrahim, der für alle nur "der Araber an der Ecke" ist, sieht mehr als andere. Er ist ein verschmitzter Weiser, der viele Geheimnisse kennt - auch die des Glücks und des Lächelns.

"Das ist ein unendlich zartes, schönes, liebevolles Buch." (Elke Heidenreich in "Lesen!")


Oskar und die Dame in Rosa (2002/2003)

Oskar ist erst zehn, aber er weiß, dass er sterben wird. "Eierkopf" nennen ihn die anderen Kinder im Krankenhaus. Doch das ist nur ein Spitzname und tut nicht weiter weh. Schlimmer ist, dass seine Eltern Angst haben, mit ihm über die Wahrheit zu reden. Da bringt ihn Madame Rosa auf die Idee, über alles nachzudenken, was ihn bewegt - in 13 Briefen an den lieben Gott. Unsentimental und unerschrocken erzählen Oskars Briefe von Liebe, Schmerz, Freude und Verlust.

"Dieses schmale Bändchen schlägt alle Rekorde ... eine Geschichte, die ergreifend ist, tief traurig, stellenweise komisch - und zum Weinen schön. Sie ist ein kleines Wunder zwischen zwei Buchdeckeln." (Stern)
"Der französische Autor Eric-Emmanuel Schmitt ist auf dem besten Weg, hierzulande zum Kultautor des Jahres zu werden." (dpa)