George, Elizabeth

Die Amerikanerin Elizabeth George hatte von Jugend an ein ausgeprägtes Faible für alles Englische, vor allem für die britische Krimitradition. Bereits in ihrem ersten Roman kombinierte sie psychologische Raffinesse mit einem unfehlbaren Sinn für Spannung und Dramatik: Gott schütze dieses Haus (dt. 1989) wurde mit mehreren namhaften Auszeichnungen gewürdigt. Elizabeth George lebt in Huntington Beach, Kalifornien.




Gott schütze dieses Haus (1988/1989)


Jahrhunderte hat ein Nest im englischen Yorkshire im Dornröschenschlaf verbracht - bis ein brutaler Mord die Spinnweben zerreißt: Der Pfarrer des Dorfes entdeckt die enthauptete Leiche seines treuen Schäfchens William Teys in seiner Scheune. Und neben dem Toten kauert Roberta, seine leicht debile Tochter, und behauptet: "Ich war's." Danach verstummt sie ...

"Ein Psycho-Thriller, dessen Spannungsbogen geradezu meisterlich aufgebaut ist." (Norddeutscher Rundfunk)




Keiner werfe den ersten Stein (1989/1991)

Zusammen mit seiner Assistentin Barbara Havers soll Inspektor Lynley die dunklen Machenschaften um die Ermordung einer jungen Londoner Thaterautorin aufklären. Seine Nachforschungen bringen Lynley zum ersten Mal mit den Prinzipien in Konflikt, die für ihn selbst die Welt bedeuten: den festgefügten Regeln jener englischen Oberschicht, der Tradition, Stolz und Familienbande mehr bedeuten als ein Menschenleben.

"Beste Unterhaltung!" (Brigitte)




Auf Ehre und Gewissen (1990/1990)

Bredgar Chambers ist ein englisches Elite-Internat, wie es im Buche steht: Tradition, Ehre und Leistung bestimmen des Leben der Schüler. Doch als eines Tages der kleine Matthew Whateley verschwunden ist und seine Leiche wenig später auf einem Friedhof gefunden wird, beginnt die Fassade von Moral und Kameradschaft zu bröckeln. Bei ihren Nachforschungen treffen Inspector Lynlay und Sergeant Barbara Havers von Scotland Yard allerdings auf eine Mauer des Schweigens ...

"Elizabeth George ist die Meisterin des englischen Spannungsromans!" (New York Times)




Mein ist die Rache (1991/1992)

Was als fröhliches Verlobungswochenende von Lynley mit der Fotografin Deborah geplant war, entpuppt sich nach und nach als Alptraum: Nahe des feudalen Stammsitzes der Ashertons, in Howenstow, wird ein junger Journalist bestialisch ermordet - und alle Spuren führen zu Lynleys Gästen, ja sogar zu seinem eigenen Bruder. Doch bevor Lynley bei den Ermittlungen erste Fortschritte verzeichnen kann, werden zwei weitere Menschen getötet. Und die Ereignisse entwickeln sich zum Prüfstein für familiäre und gesellschaftliche Bindungen.

"Sehr spannend!" (Hamburger Abendblatt)




Denn bitter ist der Tod (1992/1993)

An einem trüben Novembermorgen wird eine Studentin der Universität Cambridge tot aufgefunden. Der Mord an der jungen Frau erschüttert die ehrbare Akademikerwelt. Und nur einer wie Inspektor Linley ist in der Lage, die gefährlichen unterschwelligen Strömungen hinter den dunklen Collegemauern zu erahnen. Mit seiner Assistentin Barbara Havers dringt er immer tiefer in die arrogante Männerwelt ein, in ein tödliches Gespinst aus bedingungsloser Liebe, falschem Stolz, uneingestandenen Schuldgefühlen - und dem Bedürfnis nach Rache.

"Mit diesem Krimi kann man glatt eine Nacht durchlesen." (Frankfurter Rundschau)




Denn keiner ist ohne Schuld (1993/1994)

Eigentlich wollten Simon St. James und seine Frau Deborah im winterlichen Lancashire nur ausspannen. Doch statt dessen erwartet sie in dem kleinen Nest Winslough Erschütterndes: Der Pfarrer des Ortes wurde vergiftet. Nur ein tragischer Unglücksfall? Inspektor Lynleys Ermittlungen bringen Licht in die Vergangenheit der Dorfbewohner. Und was dabei schließlich zu Tage tritt, lässt alle verstummen ...

"Ein faszinierendes Puzzle aus Begierde und Verzweiflung." (Frankfurter Rundschau)




Asche zu Asche (1994/1995)

In einem idyllisch gelegenen Dorf in kent findet der Milchmann eines Morgens statt der attraktiven Mieterin eine männliche Leiche vor. Der Vorfall wird noch rätselhafter, als die Ortspolizei den Toten identifiziert: Es ist Kenneth Fleming, Englands gefeierter Cricket-Champion. Bald stellt sich heraus, dass alle Menschen in Flemings Umfeld seit Jahren in einem Netz aus verletzten Gefühlen, enttäuschten Hoffnungen und blindem Rachebedürfnis gefangen sind. Jeder hat ein Motiv - und alle haben ein Alibi. Erst als Inspektor Lynley seinen Job, ja sogar sein Leben riskiert, scheint es, als hätten selbst Mörder ein Gewissen.

"Dieser Krimi ist so gut, dass Sie sich sofort auf den Weg zum Buchhändler machen werden, um sich die anderen Bücher mit Lynley und Havers zu besorgen." (Cosmopolitan)




Im Angesicht des Feindes (1996/1996)

Die zehnjährige Charlotte ist spurlos verschwunden. Und sofort hat ihre Mutter, die konservative junge Politikerin Eve Bowen, einen Verdacht. Nur Dennis Luxford kommt für sie als Täter in Frage, der Chef eines berüchtigten Skandalblattes und Vater ihrer unehelichen Tochter Charlotte. Ein ebgekartertes Spiel, um ihre Karriere zu ruinieren und Luxford riesige Auflagen zu verschaffen? Inspector Lynley ermittelt - und sticht in ein Wespennest aus Affären, Lügen und schmutzigen Geheimnissen.

"Hier erzählt eine Autorin mit großer Menschenkenntnis und noch größerem Gespür für die Abgründe hinter der Fassade des Normalen." (Brigitte)




Denn sie betrügt man nicht (1997/1997)

Der rätselhafte Tod eines jungen Pakistani versetzt das beschauliche englische Seebad Balford-le-Nez in Aufruhr. Da Inspektor Lynley soeben seine Hochzeitsreise angetreten hat, beginnt Barbara Havers auf eigene Paust zu ermitteln - und findet sich in einem Familienkrieg wieder, in dem Geldgier, Abhänigkeit und blinder Gehorsam einen gefährlichen Nährboden der Gewalt bereitet haben.

"Elizabeth George schafft in ihrem neuen Thriller das Unglaubliche: Sie kann die Spannung im Vergleich zu ihren letzten Büchern noch steigern." (Brigitte)




Nie sollst du vergessen (2001/2001)

Der elfte Fall für Lynley und Havers!
An einem regnerischen Abend wird eine Frau in London überfahren. Es handelt sich ganz klar um Mord. Inpsector Lynley und Sergeant Barbara Havers sehen sich bald schon einem düsteren Familiendrama gegenüber, in dem überzogener Ehrgeiz, falsch verstandene Liebe und verzweifelte Lügen berits vor zwanzig Jahren tödliche Konsequenzen hatten. Und sie erleben verblüfft, dass man sie von höchster Stelle aus in ihren Ermittlungen zu verhindern sucht. Doch Lynley und Havers lassen sich davon nicht beirren ...

"Die Meisterin des englischen Spannungsromans!" (New York Times)