Funke, Cornelia

Cornelia Funke, 1958 in Dorsten, Westfalen geboren, Pädagogin und Grafikerin, wurde durch die Arbeit als Illustratorin angeregt, eigene Kinderbücher zu schreiben. Mit "Der Herr der Diebe" gelang ihr der internationale Durchbruch.


Potilla (1992)


Arthur findet am Waldrand ein merkwürdiges Bündel, aus dem ein noch merkwürdigeres Wesen zum Vorschein kommt: zunächst zwei Beinchen, nicht dicker als Bleistifte, dann ein schmaler Körper in einem wunderschönen, in allen Farben schillernden Kleid. Der kleine Kopf ist umgeben von Haaren, fein wie Spinnweben. Und die Fee verändert sein ganzes Leben.
Cornelia Funke über Kinder und Lesen: "Auf jeden Fall glaube ich, dass man mit der richtigen Geschichte jedes Kind zum Lesen bekommt, ganz bestimmt!"


Die "Tintenwelt"-Trilogie:



Tintenherz (2003)

"Die Dunkelheit war blass vom Regen und der Fremde war kaum mehr als ein Schatten. Nur sein Gesicht neuchtete zu Meggie herüber."
Wer ist Staubfinger, der Fremde, wirklich? Und wer ist Capricorn, wer Zauberzunge? Antworten findet Meggie in einem alten ligurischen Bergdorf - und in einem Buch.
2007 verfilmt von Iain Softley.




Tintenblut (2005)

Meggie las zum hundertsten Mal den Abschiedsbrief an ihre Eltern: "Liebster Mo! Liebe Resa! Bitte macht euch keine Sorgen. Farid muss Staubfinger finden, um ihn vor Basta zu warnen, und ich gehe mit ihm. Ich will gar nicht lange bleiben, ich will nur den Weglosen Wald sehen und den Speckfürsten, den Schönen Cosimo und vielleicht noch den Schwarzen Prinzen und seinen Bären. Ich will die Feen wiedersehen und die Glasmänner - und Fenoglio. Er wird mich zurückschreiben. Ihr wisst, dass er es kann. Macht euch keine Sorgen. Capricorn ist ja nicht mehr dort. Bis bald, ich küsse euch tausendmal. Meggie."




Tintentod (2007)

"Meggie", sagte Fenoglio leise, "wir beide wissen, dass dein Vater nicht wegen meiner Lieder der Eichelhäher ist. Dein Vater ist wie der Schwarze Prinz - er fühlt mit den Schwachen. Das habe nicht ich ihm ins Herz geschrieben, das war schon immer dort. Vielleicht hast du recht. Vielleicht verändert diese Geschichte ihn, aber er verändert auch die Geschichte."
Der magische, überwältigende, alles in den Schatten stellende Abschluss der Tintenwelt-Trilogie, zu der SPIEGEL SPEZIAL schrieb: "... ein erzählerischer Lustgarten, ein buntes Abenteuer-Kaleidoskop, eine Hommage an das Buch an sich und die verkannte Kunst des Vorlesens."




Reckless. Steinernes Fleisch (2010)

Es waren einmal hinter dem Spiegel in einer Welt voller Zauber und Gefahren zwei Brüder, von denen der eine auszog, den anderen zu retten. Beeil dich, Jacob Reckless, der Stein wächst schnell.
Die internationale Bestsellerautorin Cornelia Funke entführt mit Reckless in eine Welt, in der die Grimm'schen Märchen Wirklichkeit sind.