Fine, Anne

Anne Fine wurde 1947 in Leicester, England, geboren. Sie studierte Geschichte und Politikwissenschaft und lebte in Kanada und den Vereinigten Staaten. Heute wohnt sie in Durham, England.


Familienspiel (1995/1999)

Fünf Jugendliche erzählen sich bei einem Schulausflug Geschichten, über die sie sonst nicht gern reden: Sie erzählen von der Scheidung ihrer Eltern und vom Gefühlschaos, in das sie die neuen Lebensumstände manchmal stürzen. Ein Kaleidoskop von Tatsachen und Gefühlen tut sich auf, denen Kinder und Eltern einer heutigen Patchwork-Familie ausgesetzt sind. Nach "Der Neue" und "Mrs. Doubtfire, das stachelige Kindermädchen" ein weiteres fesselndes Buch zum Thema Scheidungskinder.
"Früher war es der Tod, der Familien auseinanderbrachte - heute ist es die Scheidung." (Anne Fine)
"Es gibt keine Bösen und Guten bei den Eltern der Jugendlichen, es gibt nur verschiedenste Aspekte der Verwirrung, wenn die modernen Stieffamilien versuchen, sich an die neue Situation anzupassen." (The Times, London)


Typisch Tulipa (1996/1998)

Vor wenigen Jahren wurde vor einem englischen Supermarkt ein Baby von zwei zehnjährigen Jungen entführt. Anne Fine nahm diesen Vorfall zum Anlass, dieses packende Buch zum Thema Jugendkriminalität zu schreiben.
"Niemand wird böse geboren. Niemand." (Anne Fine)
"Längst hat die britische Autorin Anne Fine auch bei uns eine riesige Fangemeinde." (Annemarie Stoltenberg / Norddeutscher Rundfunk, Hamburg)
"Ein weiterer Beweis, dass dieser Autorin alles gelingt. Hier beschreibt sie das Böse in einem Buch, das nicht weniger spannend, aber unendlich viel subtiler ist als jede Horror-Story. Anne Fine zeigt in diesem Roman, dessen Düsternis von Wärme und Witz durchbrochen wird, wie mächtig Anziehung und Unbehagen in einer Beziehung sein können. Brillant und hypnotisierend." (The Guardian, London)