Ellis, Bret Easton

American Psycho (1991/1991)

Patrick Bateman sieht gut aus, ist gut erzogen und intelligent. Tagsüber sitzt er in seinem Büro in der Wall Street und vergrößert seinen Reichtum. Seine Nächte hingegen verbringt er auf unfassbare Weise. Er ist ein Serienmörder und lebt seinen ganz eigenen amerikanischen Traum.

"American Psycho läuft drohend, grollend wie Unwetter an, und plötzlich schlägt der grausame Blitz ein: Die Banalität des Schrecklichen, die wir verdrängen wollen, trifft und und zwingt uns, das Unerträgliche wahrzunehmen: die Oberflächlichkeit, die Brutalität, mit der wir uns abfinden. In einer Medienwelt, die jedes Thema lächelnd in drei Minuten abhandelt - vom Holocaust über die Salatbar zum Krieg - ist dieses Buch ein Schuss ins Herz, Picassos Guernica vergleichbar." (Elke Heidenreich)
"Bret Easton Ellis ist mit diesem monströsen Buch (...) eine literarische Markierung des ausgehenden 20. Jahrhunderts gelungen." (Hubert Winkels, Frankfurter Rundschau)
"Die Wut, mit der man auf American Psycho reagiert hat, war eine direkte Reaktion auf die Seriosität dieses Romans: Dieses Buch ist ein verwegenes, höchst anspruchsvolles Werk eines glänzenden jungen Autors, der sich weigert, die Spielregeln einzuhalten." (Joan Didion)