Edwardson, Ake

Ake Edwardson, Jahrgang 1953, lebt mit seiner Frau und zwei Töchtern in Göteborg. Bevor er sich dem Schreiben von Romanen widmete, arbeitete er als erfolgreicher Journalist, u.a. im Nahen Osten, schrieb Sachbücher und hat an der Universität in Göteborg Creative Writing unterrichtet. Seine Kriminalromane wurden mit dem Crime Writer's Award der Schwedischen Akademie ausgezeichnet.


In alle Ewigkeit (2000/2002)

Als in einem Göteborger Park eine junge Frau vergewaltigt wird und danach nur knapp ihrem Peiniger entkommt, fühlt sich Kommissar Wiinter an einen schrecklichen Mord erinnert, der vor fünf Jahren an genau dieser Stelle begangen wurde. Ein Fall, den er nie lösen konnte. Und tatsächlich: Schon bald erschüttert der Fund einer weiteren Leiche die Stadt. Alles deutet darauf hin, dass der Täter von damals zurückgekehrt ist ...

"Ake Edardson treibt seine verschlungene Geschichte in atemlosem Tempo voran bis zur äußerst verzwickten Auflösung." (SZ Extra)


Die Schattenfrau (1998/2000)

Die Leiche einer Frau ohne Namen. Spuren, die ins Nichts führen. Die aufgeladene Atmosphäre eines heißen schwedischen Sommers. Und ein verängstigtes Mädchen, das sich in dem Versteck, in dem es festgehalten wird, nach seiner Mutter sehnt. Kommissar Winter, dessen Vorliebe für guten Jazz und elegante Anzüge sich in Göteborg herumgesprochen hat, setzt sein ganzes psychologisches Feingefühl ein, um den Mörder - und das Mädchen - zu finden.

"Eine dramatische Verbrecherjagd in Göteborg - clever und spannend erzählt." (Der Spiegel)
"Der Roman besticht durch eine klare, schnörkellose Sprache, psychologischen Tiefgang und seine liebenswerte menschliche Hauptfigur." (Freundin)
"Langsam, ganz langsam blättert Edwardson eine verstörende, verschlungen faszinierende Mordgeschichte auf." (Die literarische Welt)


Tanz mit dem Engel (1997/1999)

Der erfolgsverwöhnte Kommissar Erik Winter steht vor einem Rätsel: In Göteborg und London wurden zwei junge Männer brutal ermordet. Beide Male scheint es, als ein sadistisches Ritual vollzogen worden, ein geheimnisvoller Tanz ...

"Der Schwede Ake Edwardson macht dem Bestsellerautor Henning Mankell Konkurrenz ... Edwardsons Sprache ist knapp und schnörkellos ... in seinen Romanen finden sich atmosphärisch packende Szenen und daneben kritische Schilderungen des sich wandelnden Wohlfahrtsstaates Schweden. Der Krimi ist - einmal mehr - ein Abbild der Gesellschaft." (Der Spiegel)