Eco, Umberto



Umberto Eco wurde am 5. Januar 1932 in Alessandria (Piemont) geboren, lebt in Mailand und lehrt Semiotik an der Universität Bologna. Er verfasste zahlreiche Schriften zur Theorie und Praxis der Zeichen, der Literatur, der Kunst und nicht zuletzt der Ästhetik des Mittelalters. "Der Name der Rose" machte Eco weltberühmt. Seine wissenschaftliche Laufbahn machte ihn zu einem der wichtigsten Vertreter der Semiotik weltweit. Seine Leistungen wurden inzwischen mit nicht weniger als 17 Ehrendoktorwürden aus aller Welt honoriert.


Romane von Umberto Eco:



Der Name der Rose (1980/1982)

Das meistverkaufte Buch des Jahres 1982. Vom literarischen Geheimtipp zum Bestseller Nr. 1 avancierte dieser scheinbar so komplizierte Roman, der viele Seiten wahrer Leseabenteuer bietet. Was ist das für ein hinterhältiger Kriminalroman, wo in labyrinthischen Bibliotheken auf grausige Weise Mönche umkommen, was für eine Geschichte, die zugleich als historisches Panorama des mittelalterlichen Italien, Anmerkungen zur Heilsgeschichte, Spiegel der Gegenwart oder einfach als großes unterhaltsames Gelächter über die Schlechtigkeit der Welt gelesen werden kann?

Erfolgreich verfilmt von Jean-Jacques Annaud mit Sean Connery!




Das Foucaultsche Pendel (1988/1989)

In seinem Roman "Das Foucaultsche Pendel" lockt Umberto Eco den leser auf tausend Fährten, erzählt im tausend Geschichten, fährt noch mehr Bravourstücke vor als in "Der Name der Rose", lässt, wie Shakespeare, Ungeheures auf Intimes, Weisheit auf Wahnsinn folgen. Jeder Leser findet hier sein Elixier und seine Droge." (Jacques le Goff in Le Monde)


Bücher zu Umberto Eco:

Luigi Bauco / Francesco Millocca, Das Geheimnis des Pendels entschlüsselt (1989/1990)

Drei Mailänder Lektoren werden bei ihrem Vorhaben, die große Weltverschwörung zu entwerfen, in ein tödliches Spiel mit dem Übersinnlichen verwickelt: Mit dem "Foucaultschen Pendel" ist Umberto Eco eine faszinierende Mischung aus literarischem Bravourstück und erhellender Zeitanalyse gelungen.
Die wahre Erzählkunst Ecos enthüllt sich nur dem Leser, der die unzähligen Verweise auf historische Personen und Bewegungen, geistige Strömungen und Philosophien zu deuten versteht, mit denen Eco in seinem Roman spielt.
Dieses Buch ist ein unersetzlicher Wegweiser durch das Labyrinth, das Eco auf seine unnachahmliche Weise angelegt hat.