Curval, Philippe

Ist da jemand? (1979/1982)

Ein spannender SF-Thriller aus Frankreich:
Es fängt ganz harmlos an: Clément Volgré, Tagträumer, Trinker, Immobilienverkäufer, hatte mal wieder Krach mit seiner Frau Nina. Nach dem immer gleichen Versöhnungszeremoniell schlendert das junge Ehepaar über die Champs-Elysées und bleibt schließlich vor dem Schaufenster eines Fernsehgeschäfts stehen. Plötzlich springt die Scheibe, und mit der Heftigkeit eines Orkans strömt Luft ins Innere des Ladens. Clément wird von der Implosion mitgerissen und verliert für Sekunden das Bewusstsein. Als er wieder zu sich kommt, ist seine Frau spurlos verschwunden.
Nun beginnt eine Odyssee durch das Peris der Baugruben, der Abbruchviertel und Trabantenstädte. Cléments Suche nach Nina verbindet sich auf phantastische Weise mit seiner Suche nach dem alten, dem unverfältschten Paris. Er erlebt eine Enttäuschung nach der anderen.
Freunde, verwandte und Arbeitskollegen reagieren höchst abweisend auf seine Nachforschungen. Jeder scheint etwas zu wissen, doch keiner hilft weiter.
Hin und wieder taucht seine Frau wie ein Schatten auf, sie wirkt verstört und fremd. Ein Lippenstift unerklärlicher Herkunft mit bizarren Schriftzeichen macht Clément stutzig. Doch erst der brutale Mord an seiner Schwiegermutter lässt ihn nicht mehr an einen privaten Racheakt Ninas glauben, sondern an ein ungeheuerliches, weltumspannendes Komplott.
Als Nine endgültig in die eheliche Wohnung zurückkehrt, ist sie eine sterbende Frau. Kurz vor ihrem Tod gesteht sie ihrem Mann die ganze entsetzliche Wahrheit. Und Clément macht sich auf, den Untergang der Menschheit zu verhindern.