Gribbin, John

Ragnarök (zusammen mit D.G. Compton) (1991/1999)

Ragnarök ist nach der nordischen Mythologie der Tag des Weltuntergangs, der Tag der Vernichtung der Erde und ihrer Bewohner. Robert Graham, Nobelpreisträger der Physik, kann ihn mit einem Funksignal auslösen, indem er einen nuklearen Sprengsatz zündet, den er vor der Küste Islands in einer vulkanisch höchst labilen Region versenkt hat. Als Folge würde die nördliche Hemisphäre der Erde für lange Zeit in einen nuklearen Winter getaucht sein, in dem alles Leben erlischt. Es sei denn, die Vereinten Nationen erfüllen die Forderungen des idealistischen Gelehrten - oder den Geheimdiensten gelingt ein höchst riskanter Coup.


Vater der Menschheit (1989/1991)

Ist der Mensch ein Fehlschlag der Evolution? Der Niedergang scheint programmiert zu sein. Politisch und ökologisch gleicht die Erde mehr und mehr einem Wrack, aber der Mensch ist außerstande aus seinen Fehlern zu lernen.
Der Wissenschaftler und Nobelpreisträger Richard Lee hat mit seiner umstrittenen These, dass Schimpansen und Menschen vor nur drei Millionen Jahren einen gemeinsamen Vorfahren gehabt haben könnten, fanatischen religiösen Hass entfacht. Als er durch diesen Hass sowohl seinen guten Ruf als auch seine geliebte Kollegin Majorie verliert, zieht sich Lee mit seinen Expperimenten und mit Adam, einem affenähnlichen Geschöpf, das manche für Lees uneheliches Kind oder sogar für ein Frankenstein-Monster halten, an einen geheimen Zufluchtsort zurück.
Aber Adam wächst heran, und das erstaunliche Geheimnis seiner genetischen Herkunft lässt sich nicht ewig wahren, erst recht nicht, als die Journalistin Louise Handerson in dem abgelegenen Nest in Norfolk, wo sich Lee verkrochen hat, eine brandheiße Story wittert ...
Mit "Vater der Menschheit" legt der bekannte englische Sachbuchautor ("Auf der Suche nach Schrödingers Katze", "Auf der Suche nach dem Omega-Punkt"), der mehrfach mit Preisen ausgezeichnet wurden (u.a. dem britischen National Award), seinen ersten Science Fiction-Roman vor, der zu den besten gehört, die in den letzten Jahren erschienen sind.