Compton, David Guy

Mers (1993/1998)

Das Male Embryo Rejection Syndrome - eine weltweit grassierende Virus-Seuche - hat zur Folge, dass keine Jungen mehr zur Welt kommen. Aus unerklärlichen Gründen stirbt jeder männliche Embryo schon im Frühstadium im Mutterleib ab. Seit vierzig Jahren ist kein männlicher Nachkomme mehr geboren worden. Alle Männer sind über vierzig Jahre alt, und die Gesellschaft gerät allmählich in eine gefährliche Schieflage. Seit vier Jahrzehnten arbeiten die Wissenschaftler daran, dem Rätsel auf die Spur zu kommen - vergebens. Als schließlich doch ein Serum entdeckt wird, das diesem Syndrom entgegenzuwirken scheint, werden die Forscher massiv von Regierungsseite behindert.


Ragnarök (zusammen mit John Gribbin) (1991/1999)

Ragnarök ist nach der nordischen Mythologie der Tag des Weltuntergangs, der Tag der Vernichtung der Erde und ihrer Bewohner. Robert Graham, Nobelpreisträger der Physik, kann ihn mit einem Funksignal auslösen, indem er einen nuklearen Sprengsatz zündet, den er vor der Küste Islands in einer vulkanisch höchst labilen Region versenkt hat. Als Folge würde die nördliche Hemisphäre der Erde für lange Zeit in einen nuklearen Winter getaucht sein, in dem alles Leben erlischt. Es sei denn, die Vereinten Nationen erfüllen die Forderungen des idealistischen Gelehrten - oder den Geheimdiensten gelingt ein höchst riskanter Coup.