Gibson, William

William Gibson wurde 1948 in Conway/South Carolina geboren und studierte englische Sprache und Literatur an der University of British Columbia. Sein erster Roman Neuromancer, 1984 veröffentlicht und Auftakt der gleichnamigen Trilogie (s.u.), wurde mit dem Hugo-Gernsback-, dem Nebula- und dem Philip-K.-Dick-Award ausgezeichnet. Gibson lebt mit seiner Familie in der Nähe von Vancouver.


Die Neuromancer-Trilogie:



Neuromancer (1984/2000)
Biochips (1986/2000)
Mona Lisa Overdrive (1988/2000)


Mit dieser Romantrilogie schuf William Gibson einen modernen Mythos, den "Cyberspace". Es ist die rasante Welt hinter dem Bildschirm, eine kunstlich erzeugte Realität, in der alles möglich scheint und mit der die Computerhacker über Gehirnimplantate verbunden sind. Der Autor inspirierte damit Wissenschaftler und Philosophen, Computerhersteller und Künstler gleichermaßßen und begründete zugleich eine neue literarische Bewegung, den "Cyberpunk", der weit über die Science Fiction hinaus die Literatur der achtziger und neunziger Jahre des 20. Jahrhunderts maßgeblich beeinflusste.
"Statt nur gebannt auf den Bildschirm zu stieren, um ja doch nur sein eigenes Spiegelbilod darauf zu entdecken, lässt Gibson sich auf die Erfahrungen mit der neuen Technologie ein. Die Neugierde, nicht die Verfallenheit an die Technik, prägt seine Bücher; die Lust am Experiment, nicht irgendwelche Technikgläubigkeit." (Süddeutsche Zeitung)

"William Gibsons Prosa, faszinierend in ihrer Klarheit und Perfektion, ist elektrische Poesie. Für Autoren wie ihn wurde die Science Fiction erfunden." (Bruce Sterling)


Weitere Romane von William Gibson:



Cyberspace




Die Differenzmaschine (zusammen mit
Bruce Sterling)




Futurematic




Idoru (1996/1997)


Monatelang auf den Bestsellerlisten: William Gibsons High-Tech-Trip durch das Tokio des 21. Jahrhunderts.
Idorus - das sind virtuelle Wesen, computergenerierte Popstars mit Millionen von Fans rund um die Welt. Die wunderschöne Rei Toei ist das bisher perfekteste dieser Geschöpfe, so perfekt, dass sie alles daran setzt, die Grenzen des Cyberspace zu überwinden.
"Der hellseherischste SF-Roman der Gegenwart." (Publishers Weekly)




Virtuelles Licht