Lewis, Clive Staples

Clive Staples Lewis, Professor für englische Literatur des Mittelalters und der Renaissance an der Universität Cambridge, war eng mit Charles Williams und J.R.R Tolkien befreundet. Seine schriftstellerischen Leistungen sind erstaunlich und finden noch heute große Resonanz. C.S. Lewis ist hierzulande mit seinen "Narnia"-Büchern bekannt geworden (s.u.).


Die Perelandra-Trilogie:

Jenseits des schweigenden Sterns (1938/1976)
Perelandra (1943/1976)
Die böse Macht (1945/1976)


Die Perelandra-Trilogie ist ein großartiges Märchen für Erwachsene, ein phantastischer Roman allerersten Ranges - und liest sich wie ein spannender Thriller. C.S. Lewis erzählt in diesem Epos mit erstaunlichem Einfallsreichtum den Kampf des englischen Philologen Dr. Ransom gegen einen geheimnisvollen Dämon, der von der Erde aus das gesamte Universum bedroht.


Die Narnia-Bücher:



Das Wunder von Narnia

Digory und Polly leben in London. Als sie einen Geheimgang zwischen ihren Häusern entdecken, geraten sie ungewollt in das Land Charn. Hier herrscht die grausame Königin Jadis. Doch sie begegnen auch dem mächtigen Löwen Aslan, der durch sein Lied das geheimnisvolle Land Narnia erschafft.




Der König von Narnia

Lucy versteckt sich in einem alten Schrank und findet sich plötzlich in Narnia wieder. Hier verbreitet die weiße Hexe Angst und Schrecken. Narnia, und besonders der mächtige Löwe Aslan, braucht Lucys Hilfe, um das Land von der Hexe zu befreien.




Prinz Kaspian von Narnia

Narnia ist in höchster Gefahr. Der grausame Miraz droht die Herrschaft an sich zu reißen. Verzweifelt bläst Prinz Kaspian in das Zauberhorn der ersten Könige von Narnia. Und plötzlich befinden sich Peter, Suse, Lucy und Edmund nicht auf dem Weg zur Schule, sondern an der Küste Narnias ...




Die Reise auf der Morgenröte

Lucy und Edmund werden gemeinsam mit ihrem schrecklichen Cousin Eustachius Knilch nach Narnia gerufen. Sie sollen die verschwundenen sieben Lords finden. Mit der "Morgenröte", dem Schiff König Kaspians von Narnia, begeben sie sich auf eine Reise voller Abenteuer, die sie bis ans Ende der Welt führt.




Der silberne Sessel

Eustachius und Jill öffnen eine Tür und finden sich in Narnia wieder. Gemeinsam mit dem Moorwackler sollen sie sich auf die Suche nach dem verschwundenen Prinzen Rilian machen. Doch die Spur führt direkt ins Reich der grünen Hexe.




Der Ritt nach Narnia

Der Waisenjunge Shasta soll als Sklave an einen reichen und hartherzigen Tarkann verkauft werden. Er beschließt, gemeinsam mit seinem sprechenden Pferd Bree ins sagenumwobene Land Narnia zu fliehen. Eine Reise voller Abenteuer und Gefahren beginnt ...




Der letzte Kampf

Es ist Narnias schwärzeste Stunde. Ein falscher Aslan hat die Herrschaft übernommen und befiehlt den Bewohnern Narnias für die grausamen Kalormenen zu arbeiten. König Tirian ruft Eustachius und Jill nach Narnia, damit sie den wahren Aslan finden und seinem Land den Frieden bringen. Ein gewaltiger Kampf steht bevor.



Weitere Romane und Erzählungen:

Du selbst bist die Antwort (1956/1981)

Diesem Roman von C.S. Lewis liegt der klassische Mythos von Amor und Psyche zugrunde, den Lucius Apuleius Platonicus (geb. etwa 125 n. Chr.) als erster in Form einer lateinischen Novelle darstellte. Nachdem er diese bereits als 16-jähriger gelesen hatte, beschäftigte Lewis sich sein Leben lang mit dem Stogg und seiner Neuinterpretation. Erst als 58-jähriger veröffentlichte er die große Prosadichtung "Til we have faces".


Der dunkle Turm und andere Erzählungen (1984)


Weitere Bücher von C.S. Lewis:

Das Gespräch mit Gott. Gedanken zu den Psalmen (1958/1959)

In diesem Buch beschäftigt sich C.S. Lewis auf unkonventionelle und erfrischende Art mit den Psalmen. Er schildert den Psalmisten als Urbild des Menschen in seinem Gespräch mit Gott: Als einen Menschen, der wie jeder andere sich selbst bemitleidet, der fordert und bittet und sich in seinen Freudesstimmungen und in seiner Verzweiflung, in seiner Bosheit und seiner Güte, aus seiner gesamten menschlichen Verstricktheit Gott mitteilt.
Die Bemerkungen Lewis' zu den Psalmen sind Ausdruck echter, aber unkonventioneller Gläubigkeit. Sie geben dem Menschen unserer Zeit in leicht lesbarer Sprache einen schöpferischen Einblick in den tiefen und zeitlosen Sinn der Psalmen.


Die große Scheidung. Oder: Zwischen Himmel und Hölle (1944/1980)

"Die große Scheidung" drüfte das Meisterwerk dieses genialen Schriftstellers sein, der die gewichtigsten weltanschaulichen Fragen auf eine klare und für jedermann verständliche Formel zu bringen weiß.
Diesmal geht es um jene letzte Entscheidung, die jedem Menschen bevorsteht und die er früher oder später zu treffen hat: zwischen Sein und Schein, Hingabe und Verschließung in sich selbst, Himmel und Hölle. Aber die Geschichte, die hier erzählt wird, und die den höchsten Ernst der Existenz zur Sprache bringt, wird mit so leichter Hand hingelegt, mit so viel humvorvollen Zügen und scharfgrprägten Aphorismen durchschossen, mit so farbiger Phantasie geschmückt, dass die Spannung keinen Augenblick nachlässt. Selten hat wohl ein Christ und Laie seinen Glauben unterhaltender verkündet. Zwölf Jahre lang reifte der Plan in des Autors Geist (1932-1944), bis er endlich, völlig in sich gerundet, seine Verwirklichung fand: in Kurzgestalt sozusagen seine "Göttliche Komödie".


Überrascht von Freude. Biographie der frühen Jahre (1955/1968)

C.S. Lewis beschreibt die Geschichte seines eigenen Suchens und Findens; die Geschichte seines Wanderns durch jene Gefilde, die sich einem nach Freude hungrigen jungen Menschen öffnen. Er hat ihren faden Geschmack noch im Mund, als er zu ahnen beginnt, dass es sie wirklich gibt, diese Freude, der er sich nun zögernd, vergewissernd, immer wieder in der Angst, am Ende doch enttäuscht zu werden, nähert.


Was man Liebe nennt. Zuneigung - Freundschaft - Eros - Agape (1960/1979)

"Gott ist die Liebe in Person." Auf dem Hintergrund dieser Tatsache entfaltet Lewis vor unseren staunenden Augen eine überraschend reiche Vielfalt. Verbergen sich hinter dem Phänomen "Liebe" nicht doch mehr Geheimnisse, als wir zunächst vermuten?
Lewis' überlegene Fähigkeit, tiefgründige Gedankengänge klar zu formulieren, und sein feiner Humor machen die Lektüre dieses Buches zu einem Erlebnis, ja zu einem Vergnügen. Nicht von ungefähr nannte ihn die "Expository Times" einen der schärfsten religiösen Denker unserer Zeit.