Brecht, Bertolt (1898-1956)

Bertolt Brecht, geboren am 10.2.1898 in Augsburg, gestorben am 14.8.1956 in Berlin/DDR, gehört zu den bedeutendsten Dramatikern und Theatertheoretikern des 20. Jahrhunderts. Er ist zugleich einer der wichtigsten modernen deutschsprachigen Lyriker. Darüber hinaus ist seine didaktisch-dialektische Kurzprosa von Gewicht; mit seinen kultur- und gesellschaftstheoretischen Arbeiten ist er als ein orginärer marxistischer Denker hervorgetreten.


Die Stücke von Bertolt Brecht in einem Band (1978)

Stücke:
Baal, Trommeln in der Nacht, Leben Eduards des Zweiten von England, Mann ist Mann, Die Dreigroschenoper, Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, Der Ozeanflug, Das Badener Lehrstück vom Einverständnis, Der Jasager und der Neinsager, Die Maßnahme, Die heilige Johanna der Schlachthöfe, Die Ausnahme und die Regel, Die Mutter, Die Rundköpfe und die Spitzköpfe, Die Horatier und die Kuratier, Furcht und Elend des Dritten Reiches, Die Gewehre der Frau Carrar, Leben des Galilei, Mutter Courage und ihre Kinder, Das Verhör des Lukullus, Der gute Mensch von Suezan, Herr Puntila und sein Knecht Matti, Der aufhaltsame Aufstieg des Arturo Ui, Die Gesichte der Simone Machard, Schweyk im Zweiten Weltkrieg, Der kaukasische Kreidekreis, Die Tage der Commune, Turandot oder Der Kongress der Weißwäscher

Einakter:
Die Kleinbürgerhochzeit, Der Bettler oder Der tote Hund, Er treibt einen Teufel aus, Lux in Tenebris, Der Fischzug, Dansen, Was kostet Eisen?, Die sieben Todsünden der Kleinbürger

Essay:
Das epische Theater


Geschichten vom Herrn Keuner (1967)

Die "Geschichten vom Herrn Keuner" hat Brecht ab 1935 bis in die fünfziger Jahre geschrieben. Sie zeigen Brecht als Meister der kurzen Prosa, als Meister klarer, sachlicher Formen und einer aggressiven, sozialen Kritik.

"Diese Geschichten sind ein Juwel deutscher Prosa. Sie erzählen von Brecht selbst, so die Geschichte 'Herrn K's Lieblingstier', die fast ein Selbstportrait ist, sowie ein Portait seiner Moral, seiner Lehre, seiner Weisheit: Das Schicksal des Menschen ist der Mensch." (Siegfried Unseld)