Clarke, Arthur C.

Arthur C. Clarke zählt neben Isaac Asimov und Robert A. Heinlein zu den größten SF-Autoren des 20. Jahrhunderts. Geboren 1917 in Minehead, Somerset, entdeckte er die Science Fiction durch die Bücher von H.G. Wells und Olaf Stapledon. Nach dem Zweiten Weltkrieg, in dem er als technischer Offizier der Royal Air Force diente, studierte er Physik und Mathematik am King's College in London. Gleichzeitig betätgigte er sich als Autor: 1946 erschien seine erste Story im SF-Magazin Astounding, sein erster Roman zwei Jahre später. In den folgenden Jahrzehnten veröffentlichte er nicht nur weitere preisgekrönte Erzählungen und Romane, sondern auch etliche populärwissenschaftliche Artikel und Bücher, in denen er viele technische Entwicklungen vorwegnahm. Clarke lebt und arbeitet seit den fünfziger Jahren auf Sri Lanka.


Science Fiction-Romane:

Die letzte Generation (1956/1997)

Gigantische Raumschiffe erscheinen über den Städten der Erde. Die Außerirdischen, die "Overlords", sind den Menschen technisch und moralisch überlegen. Sie sollen die Menschheit jener Reife zuführen, die andere Rassen im Kosmos längst erreicht haben.
Arthur C. Clarke, Großmeister der Science Fiction, schuf mit diesem visionären Roman einen der großen Klassiker der SF-Literatur. Sein Roman "2001 - Odyssee im Weltraum" wurd von Stanley Kubrick verfilmt und trug ihm Weltruhm ein.
"Packend, logisch, glaubhaft, prophetisch - Clarke ist ein Meister des Genres" (Los Angeles Times)


2001 - Odyssee im Weltraum (1968/2000)

Irgendwann in prähistorischer Zeit: Ein Stamm von Frühmenschen nähert sich einem rätselhaften, schwarzen Monolithen unbekannter Herkunft. Von nun an verändert sich das Leben der Primitiven: Sie lernen Waffen zu gebrauchen und setzen sich gegenüber ihren Konkurrenten durch. Die Menschheit beginnt sich zu entwickeln... Viel später zu Beginn des 21. Jahrhunderts: Auf dem Mond entdecken Wissenschaftler ebenfalls einen solchen Monolithen und stellen fest, dass er ein Signal in Richtung des Planeten Saturn aussendet. Um das Geheimnis des außerirdischen Objektes zu lüften, wird ein bemanntes Raumschiff losgeschickt, gesteuert von dem hochentwickelten Computer HAL, der als einziger das Ziel der Expedition kennt. Die Odyssee beginnt...
"2001 - Odysse im Weltraum" entstand nach dem Drehbuch, das Arthur C. Clarke und Stanley Kubrick für den gleichnamigen Film von 1968 verfassten - welches wiederum auf Clarkes Kurzgeschichte "Der Wächter" von 1951 basierte. An der Schnittstelle zweier künstlerischer Ausdrucksformen wurden Buch wie Film zu einem einzigartigen SF-Ereignis.




2061 - Odyssee III




Die letzte Generation


Jugendbücher:

Die Delphininsel (1963)

Arthur C. Clarke, der international bekannte Futurologe, Meeresforscher und Science Fiction Autor, hat in seinem in USA, England und Frankreich längst klassisch gewordenen Jugendbuch wissenschaftliche Erkenntnisse, persönliche Erfahrungen und utopische Träume von morgen auf faszinierende Weise miteinander verwoben.
Johnnys Entdeckungsreise auf einem Luftkissenfahrzeug löst eine Kette von Abenteuern aus, bei denen er aus dem Staunen nicht herauskommt. Wohin führt die Reise mit seinen seltsamen Lebensrettern und was haben sie für Gründe zu einer solchen Tat? Seit langem versucht Professor Kazan mit seinem Team, das Verhalten dieser Wesen zu erforschen. In Johnny findet er einen einfallsreichen Helfer.