Zuckmayer, Carl

Carl Zuckmayer wurde am 27. Dezember 1896 in Nackenheim am Rhein geboren. Studium in Heidelberg, danach kurze Tätigkeit als Dramaturg in Kiel. 1938 übersiedelte er von Salzburg in die Schweiz, ein Jahr später emigrierte er nach Amerika, wo er bis 1946 als Farmer lebte. Anschließend hatte er seinen Wohnsitz in Saas Fee in der Schweiz, wo er am 18.01.1977 starb.
Carl Zuckmayer erhielt außer dem Kleist-Preis (1925) u.a. den Büchner-Preis (1929), den Goethe-Preis der Stadt Frankfurt am Main (1952), den Heine-Preis der Stadt Düsseldorf (1972); er war Mitglied verschiedener Akademien und des PEN. 1968 erhielt er in Wien das "Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kultur".


Der Hauptmann von Köpenick (1931)

Die Geschichte des Schusters Voigt, der als Hauptmann verkleidet das Köpenicker Rathaus besetzt, ist eine glanzvolle Parabel vom Zauber der Montur im Wilhelminischen Deutschland; "ein Gleichnis für das, was noch nicht vorbei ist".
Unvergessen in der der Verfilmung mit Heinz Rühmann.