Wilson, Robert Charles

Robert Charles Wilson, 1953 in Kalifornien geboren, zählt zu den bedeutendsten Science Fiction-Autoren der Gegenwart. Er wurde mehrfach mit Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Philip K. Dick-Award. Der Autor lebt in Toronto.




Bios (1999/2003)

Die Erde im 22. Jahrhundert: Seuchen haben die Bevölkerung stark dezimiert. Auf der Suche nach neuem Lebensraum konzentrieren sich alle Hoffnungen auf Isis, einen nur wenige Lichtjahre entfernten Planeten. Doch als die Menschen die paradiesisch anmutende Welt erforschen, um herauszufinden, ob sie für eine Besiedlung geeignet ist, stoßen sie auf eine ungemein aggressive Biosphäre. Zoe Fischer, ein menschlicher Klon, wird mit einem künstlich optimierten Immunsystem ausgestattet und auf die isische Orbitalstation geschickt. Dort angekommen, wird sie Zeuge einer anhaltenden Serie von Katastrophen: Die äußerst flexiblen Mikroorganismen von Isis entwickeln sich zu gefährlichen Killern, Raumanzüge korrodieren in Minutenschnelle, zahlreiche Wissenschaftler sterben einen qualvollen Tod. Eine Bodenstation nach der anderen muss aufgegeben werden. Und als Zoe bei einem Erkundungsgang in ein unterirdisches Tunnelsystem und in die Hände einer einheimischen Lebensform gerät, befalen die todbringenden Erreger die Orbitalstation, auf der mehr als 1500 Menschen leben ...




Darwinia (1998/2002)

Eines Tages geschieht das Unbegreifliche: Der europäische Kontinent, so wie wir ihn kennen, verschwindet und zurück bleibt ein fremdartiges mysteriöses Land, das auf den Namen "Darwinia" getauft wird. Eine amerikanische Expedition macht sich schließlich auf, diese bizarre neue Welt zu erforschen. Es wird eine Reise ins Herz der Finsternis ...

"Mehr als außergewöhnlich - als hätten Arthur C. Clarke und Stephen King gemeinsam ein Buch geschrieben." (Washington Post)