Stone, Irving

Irving Stone wurde am 14. Julin 1903 in San Francisco geboren. Von Hause aus unbemittelt, verdiente er unter anderem als Zeitungsverkäufer, Lastwagenfahrer, Laufbursche, Saxophonist in einer Tanzkapelle, Obstflücker und Arbeiter das Geld für den Besuch der höheren Schule und der Universität von Kalifornien, wo er 1925 sein Studium mit Auszeichnung abschloss und anschließend Vorlesungen über Nationalökonomie hielt. Mit 23 Jahren schrieb er seine ersten short stories und Einakter und wandte sich schließlich ganz dem Schriftstellerberuf zu. Von einem einjährigen Aufenthalt in Paris brachte er sieben Stücke - die er auf der Heimreise ins Meer warf - und das Material für das Buch "Michelangelo" mit, das 1934 mit sensationellem Erfolg veröffentlicht und später mit Kirk Douglas in der Hauptrolle verfilmt wurde. Neben diesem Werk brachten ihm weitere biographische Romane über Vincent van Gogh, Jack London, Sigmund Freud und Sophie und Heinrich Schliemann Weltruhm.

Michealangelo. Biographischer Roman (1977)

In dem vor Vitalität berstenden Stadtstaat Florenz des 16. Jahrhunderts kämpfte eines der universalen Genies der Menschheitsgeschichte wie ein Titan gegen Kardinäle, Fürsten und Päpste. Rivalitäten mit berühmten Zeitgenossen wie Leonardo da Vinci und Raffael machten ihm das Leben ebenso schwer wie seine eigene dämonische Natur. In den Wirren einer zwischen üppigem Prunk und ständigen Kriegen zerrissenen Epoche schuf Michelangelo, "Gottes eigenes Kind", sein unsterbliches Werk.
Irving Stone, verfasser einfühlsamer biographischer Romane, gelang mit diesem Buch sein wohl größter internationaler Erfolg.