Reamy, Tom

Tom Reamy (1935-1977), amerikanischer Grafiker und SF-Autor, gehörte zu den herausragendsten Talenten der SF der siebziger Jahre. Seine erste Erzählung, Twilla, erschien 1974 im "Magazine of Fantasy and Science Fiction". Mit San Diego Lightfoot Sue errang er im Jahr darauf den NEBULA AWARD; 1976 wurde er mit dem JOHN W. CAMPBELL AWARD bester Nachwuchsautor ausgezeichnet. Seinen einzigen Roman, Blind Voices, fand man im Nachlass. Er zeigt, wie stark der Autor seinem Lehrmeister Ray Bradbury verpflichtet war, und er macht deutlich, dass die Science Fiction in Tom Reamy einen glänzenden Erzähler von eigenwiilliger Phantasie unv on hohem stilistischen Rang verloren hat.

"Tom Reamy war uns ein großes Geschenk - und ein großer Verlust." (Algis Budrys)
"Seit Bradbury hat kein Autor so ans dunkle Herz des amerikanischen Mittelwestens gerührt." (Gregory Benford)
"Tragisch, dass wir Tom Reamy gefunden haben, um ihn gleich wieder zu verlieren." (Gordon R. Dickson)


Blinde Stimmen (1978/1982)

Es ist Sommer. Ein Zirkus kommt in die Stadt. Hinter den fröhlichen bunten Wagen und Plakaten aber lauert verborgen eine uralte, böse Kreatur, deren übermenschliche Kräfte die ahnungslosen Bewohner zunächst in Bewunderung und dann in Angst und Schrecken versetzen.

"Wie gut dieses Buch ist? Es ist atemberaubend gut!" (Harlan Ellison)
"Der Roman ist eine eigentümliche und erfolgreiche Mischung aus Nostalgie und Terror, Spannung und Überraschung." (Roger Zelazny)