Mead, Harold


Marys Land (1959/1984)

Zwei Supermächte stehen einander gegenüber: bis an die Zähne gerüstet mit bakteriologischen Waffen. Man ist auf beiden Seiten festentschlossen, dem Angriff des anderen zuvorzukommen. Und noch ehe jemand den Erstschlag auslöst, geraten irgendwo ein paar gefährliche Erreger außer Kontrolle: Siechtum breitet sich aus, über alle Grenzen hinweg ...
Nur eine Gruppe von Kindern überlebt die Apokalypse. Man hat sie in staatlichen Heimen erzogen und einem System angepasst, das Gefühlsregungen nicht schätzt. Die Welt ist in ein Chaos gestürzt, überall regiert der Tod. Die Kinder brechen auf, um "Marys Land" zu suchen, einen Ort, dem all ihre Sehnsucht gilt. Ist Marys Land real oder ein Mythos? Die lange Wanderschaft der Kinder ist nicht frei von Konflikten, denn die veränderte Lage lässt sie plötzlich Gefühle entwickeln; Gefühle, die sie bisher unterdrücken mussten ...