Kress, Nancy


Die Bettler-Triologie:

Bettler in Spanien (1993/1997)

Die "Schlaflosen" nannte man sie - die genmodifizierten süßen Bälger, die rund um die Uhr munter waren und durch eigenartige Fähigkeiten auffielen. Als Kinder wurden sie bewundert, die Wissenschaftler waren stolz auf ihr Werk, doch als Heranwachsenden begegnet man ihnen mit Misstrauen - später mit Ablehnung, ja blankem Hass.
Leisha Camden, geboren 2008, ist eine von ihnen, eine schöne junge Frau, die in bitteren Lektionen gelernt hat, ihre Gaben zu unterdrücken, um überleben zu können.

Ausgezeichnet mit dem "Nebula" und dem "Hugo Award" als bester SF-Roman des Jahres.


Bettler und Sucher (1994/1997)

Die Welt ist von "Drohnen" bewohnt - den "normalen" Menschen, die den Problemen einer abgewirtschafteten Erde hilflos gegenüberstehen. Es sind die "Schlaflosen", die für sie sorgen und sie ernähren. Nur diese genmodifizierten Menschenabkömmlinge mit ihrer überragenden Intelligenz sind imstande, die komplexe SoftTech der Genetik und Nanotechnik zu handhaben, nur sie sind in der Lage, die Erde vielleicht doch noch zu retten. Doch für wen?


Bettlers Ritt (1996/1999)

Dies ist der Höhepunkt eines Meisterwerks - der dritte und abschließende Band der berühmten Bettler-Trilogie, einer Saga über die Menschlichkeit und Unmenschlichkeit moderner Wissenschaft, mit der sich die junge amerikanische Schriftstellerin auf Anhieb einen Platz in der ersten Reihe der Science Fiction-Autoren des ausgehenden 20. Jahrhunderts eroberte.


Weitere Romane von Nancy Kress:

In grellem Licht (1998/2000)

Ein Jahrhundert sorgloser Umgang mit Chemikalien - nun wird die Rechnung präsentiert: Umweltgifte lagern sich im menschlichen Körper an. Immer mehr Frauen werden unfruchtbar. Föten sterben im Mutterleib ab. Die Geburtenrate sinkt. Doch geblieben ist der verzweifelte Wunsch nach Kindern - oder einem Kinderersatz.
Ein äußerst lukrativer Schwarzmarkt entsteht - aber er kann nur befriedigt werden durch kriminellen Missbrauch menschlichen Gewebes. Und die Regierung unternimmt nichts dagegen, weil sie ihre Gründe hat, die dunklen Machenschaften zu dulden.

"Mit ihren preisgekrönten Romanen stellt Nancy Kress ein ums andere Mal unter Beweis, dass sie unbestrittene Meisterin darin ist, absehbare wissenschaftliche Entwicklungen in ein atemberaubendes SF-Szenario zu verweben." (Publishers Weekly)


Verico Target (1996/1998)

In der Krebsforschung ist endlich der Durchbruch gelungen - mit einem gentechnisch geschneiderten Virus, das selbständig sein Ziel sucht und findet - individuell und perfekt. Doch es kann auch als Waffe benutzt werden, die selbständig ihr Ziel sucht und findet - individuell und perfekt - und absolut tödlich.