Hagen Christopher S.


Der Mustangjäger. Rache und Freundschaft unter dem Gesetz der Wildnis (1971)


Peacemaker- Firedensstifter nannten die Männer im Westen ein sechsschüssiges Colt-Modell, bei dessen Anblick "selbst Klapperschlangen ihr Gift verschluckten". Mehr gefragt als die Peacemaker mit ihrem stählernen Lauf, der rotierenden Trommel und dem großen Kaliber, waren allerdings Friedensstifter aus Fleisch und Blut, wie zum Beispiel Wildpferd-Bill.
Der Name dieses Mannes war schon so seinen Lebzeiten legendär. Man nannte ihn Mustang--Bill, Wildhorse-Bill, oder auch Billy Mustang. Er verkörperte das, was man im amerikanischen Südwesten unter einem Gerechten verstand. Von dem abenteuerlichen Leben dieses Mannes ist in diesem Buch die Rede. Von seiner Freundschaft zu dem verwaisten Jimmy MacFarland, der in eine blutige Sippenfehde gezogen wird. Aus einer Fülle verbürgter Einzelheiten, aus einem Geflecht von Wirklichkeit und Sage lässt C.S. Hagen ein authentisches Bild entstehen, wie es vollständiger und gegenwärtiger gar nicht sein könnte. Der Leser erfährt daraus mehr über Mustangs, Indianer und Pioniere, als in sämtlichen Filmen und Fernsehserien gezeigt wurde.