Das Unmögliche riskieren - ohne dem Zweifel zu erliegen (Matthäus 14,22-33)


Liebe Geschwister, liebe Freunde,

einmal mehr beschäftigen wir uns heute mit dem Thema der diesjährigen Fastenaktion der Evangelischen Kirche in Deutschland: „Riskier was, Mensch! Sieben Wochen ohne Vorsicht!“ Und vielleicht ist das Unterthema für den heutigen Sonntag das Thema dieser Predigtreihe mit dem stärksten Bezug zum Hauptthema. Es lautet: „Das Unmögliche riskieren – ohne dem Zweifel zu erliegen“. Ich muss gestehen, es ist mir nicht ganz leicht gefallen, einen Zugang zu diesem Thema zu finden. Mir fällt es oft genug schon schwer, das Mögliche zu riskieren – mich auf etwas Neues einzulassen, eine Veränderung zu wagen. Aber das Unmögliche? Und dann auch noch „ohne dem Zweifel zu erliegen“? Ist das nicht zu viel verlangt? Und nicht nur mit dem Thema hatte ich meine liebe Not, auch der dazu vorgeschlagene Predigttext hat mir Mühe gemacht. Zu wunderbar, zu spektakulär, zu außergewöhnlich. Was soll denn das mit meinem Leben, mit den Herausforderungen, vor denen ich stehe, mit meinen Zweifeln zu tun haben? Aber hört selbst! Ich lese aus Matthäus 14,22-33 die Geschichte vom sinkenden Petrus (Neue Genfer Übersetzung):

22 Nun (nach der Speisung der 5.000 in der Nähe des Sees Genezareth) drängte Jesus die Jünger, unverzüglich ins Boot zu steigen und ihm ans andere Ufer vorauszufahren. Er wollte inzwischen die Leute entlassen, damit sie nach Hause gehen konnten.
23 Als das geschehen war, stieg er auf einen Berg, um ungestört (wörtlich: für sich allein) beten zu können. Spät am Abend war er immer noch dort, ganz allein.
24 Das Boot befand sich schon weit draußen auf dem See und hatte schwer mit den Wellen zu kämpfen, weil ein starker Gegenwind aufgekommen war.
25 Gegen Ende der Nacht (also zwischen 3 und 6 Uhr morgens) kam Jesus zu den Jüngern; er ging auf dem See.
26 Als sie ihn auf dem Wasser gehen sahen, wurden sie von Furcht gepackt. „Es ist ein Gespenst!“, riefen sie und schrien vor Angst.
27 Aber Jesus sprach sie sofort an. „Erschreckt nicht!“ („Habt Mut!“), rief er. „Ich bin´s. Ihr braucht euch nicht zu fürchten.“
28 Da sagte Petrus: „Herr, wenn du es bist, dann befiehl mir, auf dem Wasser zu dir zu kommen!“
29 „Komm!“, sagte Jesus. Petrus stieg aus dem Boot und ging auf dem Wasser auf Jesus zu.
30 Doch als er merkte, wie heftig der Sturm war, fürchtete er sich. Er begann zu sinken. „Herr“, schrie er, „rette mich!“
31 Sofort streckte Jesus seine Hand aus und hielt ihn fest. „Du Kleingläubiger“, sagte er, „warum hast du gezweifelt?“
32 Dann stiegen beide ins Boot und der Sturm legte sich.
33 Und alle, die im Boot waren, warfen sich vor Jesus nieder und sagten: „Du bist wirklich Gottes Sohn.“


Jo. „Du bist wirklich Gottes Sohn.“ Na klar, wenn jemand übers Wasser läuft und dabei auch noch baywatchmäßig einen Ertrinkenden rettet, fällt es den Augenzeugen leicht, das zu glauben. Doch wir sind keine Augenzeugen. Wir müssen uns aufs Hörensagen und biblische Geschichten verlassen – und die sind auch noch 2.000 Jahre alt.
„Du bist wirklich Gottes Sohn.“ Welche Erfahrungen lassen uns heute eine solche Aussage über Jesus machen? Und wohin führt uns das? Die Jünger im Boot werden durch die besondere Erfahrung eines Einzelnen unter ihnen zu dieser Aussage getrieben. Und durch die weniger spektakulären Erfahrungen, die sie selbst schon mit Jesus gemacht haben. Die Geschichte vom sinkenden Petrus schließt im Matthäusevangelium nämlich an die Erzählung von der Speisung der Fünftausend an. Fünf Brote und zwei Fische – und Fünftausend werden satt, Frauen und Kinder nicht mitgezählt. Solch eine Erfahrung kann einen schon ins Nachdenken bringen über diesen Jesus und seinen Anspruch als „Menschensohn“ und „Sohn Gottes“ den Anbruch der Gottesherrschaft anzusagen. Aber solche Gedanken sind dann auch schnell wieder vergessen, wenn du im Sturm auf dem Boden einer Nussschale hockst und gegen Wind und Wellen ankämpfst.
Vielleicht will diese Geschichte genau das zum Ausdruck bringen: Du kannst eine Menge mehr oder weniger spektakuläre Dinge mit Jesus erleben – schöne Gottesdienste, tolle Predigten, wunderbare Gemeinschaftserfahrungen mit Tausenden von Menschen oder im engsten Freundeskreis – ob diese Erfahrungen einen wirklich tragfähigen Glauben hervorgebracht haben, merkst du aber erst, wenn dein Gottvertrauen in den Stürmen des Lebens auf die Probe gestellt wird und dann nicht dem Zweifel erliegt. Nun wünsche ich niemandem existentielle Krisen als Bewährungsproben für den Glauben. Ich denke auch nicht, dass Gott ein sadistisches Vergnügen daran hat, uns in solche Krisen zu führen, um unser Vertrauen auf die Probe zu stellen. Aber: shit happens! Unglücke passieren. Und nicht immer stellt sich dann sofort das Gefühl ein, dass Gott an unserer Seite ist und uns durch eine krisenhafte Situation hindurch hilft.
In unserer Geschichte wird diese „Gottesferne“ durch die Abwesenheit Jesu im Sturm ausgedrückt. Nach dem Fest der Gemeinschaft und des Überflusses im Anschluss an die wunderbare Brotvermehrung zwingt Jesus seine Jünger geradezu (griech. „anagkazo“), ins Boot zu steigen und alleine aufzubrechen. Die „Nachfolger“, die daran gewöhnt sind, dass Jesus ihnen vorausgeht (griech. „proago“, meist mit Jesus als Subjekt), sollen jetzt selber vorausfahren. Jesus traut ihnen das zu. Er traut seinen Jüngern zu, ihren Alltag allein zu bewältigen. Und viele von diesen Jüngern waren Fischer und das Führen von Booten gewohnt. Petrus allemal. Aber dieser Sturm bringt sie an ihre Grenzen. Und diese Grenzerfahrung wiederum ist es, in der Jesus ihnen dann auch wieder nahe kommt.
Der Theologe Paul Tillich hat daraus eine theologische Aussage gemacht, die ich für grundlegend richtig und wichtig halte: „Die Grenze“, sagt er, „ist der eigentliche Ort der Erkenntnis“ – auch der Erkenntnis über Gott und jeder tieferen Gotteserfahrung. Die Grenze, könnte man sagen, ist auch ein Ort der Gottesbegegnung. Hier kommt uns Gott besonders nah. Hier erfahren wir, ob unser Glaube, unser Gottvertrauen trägt – oder dem Zweifel erliegt. Die Jünger im Boot machen eine Grenzerfahrung. Sie geraten in Not. Das griechische Wort „basanizo“, das hier im Urtext steht, wird gewöhnlich für menschliche Qual, Krankheit und Folter gebraucht. Die Geschichte von den Jüngern im Sturm wird so zu einer Symbolgeschichte für in Leid und Not geratende Menschen überhaupt. Nicht immer finden sie schnelle Hilfe. Auch hier nicht. Es dauert lange, bis Jesus sich den Jüngern nähert. Erst in der vierten und damit letzten Nachtwache kommt er zu ihnen, zwischen 3 und 6 Uhr morgens. So lange lässt er sie allein! Eine Erfahrung, die auch wir manchmal machen. Da hoffen wir auf ein schnelles Eingreifen Gottes – und nichts geschieht! Das kann den Glauben ganz schön ins Wanken bringen. Und manchmal sind wir dann – so wie die Jünger in unserer Geschichte – so gefangen von der negativen Wahrnehmung unserer Situation, dass nichts anderes als Sorge und Furcht Platz hat in unseren Gedanken.
Den Jüngern im Boot jedenfalls geht es so. Als Jesus übers Wasser zu ihnen kommt erkennen sie ihn nicht. Sie halten es schlicht und einfach nicht für möglich, dass Jesus sie retten könnte. „Es ist ein Gespenst!“, rufen sie und schreien vor Angst. Und jetzt fällt ein kleines, unscheinbares Wort, das doch von zentraler Bedeutung ist für diese Geschichte und gleich mehrfach darin vorkommt: „Sofort“. Sofort sprach Jesus sie an: „Erschreckt nicht! (Habt Mut!) Ich bin´s. Ihr braucht euch nicht zu fürchten.“ In der größten Not, wenn Angst und Verzweiflung ihren Höhepunkt erreichen, dann ist Jesus da, um Mut machend, tröstend und rettend einzugreifen.
Am Ende wird alles gut! Das ist die Botschaft dieser Geschichte. Das ist auch das Evangelium, die gute Nachricht, die über unserem Leben und über dieser Welt steht: Am Ende wird alles gut! Das Reich Gottes wird kommen, seine Herrschaft wird anbrechen. Und Gott wird abwischen alle Tränen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz (Offenbarung 21,4). Am Ende wird alles gut! Im Umkehrschluss aber heißt das: Wenn es noch nicht gut ist, dann ist es auch noch nicht das Ende! Das möchte ich für mich gerne festhalten und glauben. Wenn es noch nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende! Dann kommt noch was. Dann steht noch etwas aus. Das ist der Glaube, von dem ich – für mich und für euch – hoffe, dass er nie dem Zweifel erliegt. Und meinetwegen könnte die Geschichte von den Jüngern im Sturm an dieser Stelle enden. Für mich ist damit das Entscheidende gesagt, und den Angeber Petrus bräuchte ich jetzt nicht unbedingt auch noch.
Und in der Tat: In den Parallelen bei Markus und Johannes endet unsere Geschichte tatsächlich hier. Da heißt es lapidar: „Und Jesus trat zu ihnen ins Boot und der Wind legte sich.“ (Markus 6,51) Die Petrusszene gehört also zum Sondergut des Matthäusevangeliums. Aber was will Matthäus damit sagen? Warum lässt er die Geschichte nicht an dieser Stelle enden, wie seine Kollegen Markus und Johannes das tun? Vielleicht reicht es dem Verfasser dieses Evangeliums nicht zu sagen, dass am Ende alles gut wird. Vielleicht will er seinen Lesern noch etwas mitgeben für die Zeit bis dahin, für den Weg, der noch vor ihnen liegt. Petrus wäre dann jemand, der exemplarisch steht für alle, die auf dem Weg sind. Für alle, die an die gute Zukunft Gottes glauben, aber damit klarkommen müssen, dass in ihrer Gegenwart noch nicht alles gut ist. Petrus wäre dann jemand, der uns zeigen kann, wie wir in der Welt und in den stürmischen Zeiten, in denen wir nun einmal leben, im Vertrauen auf Jesus scheinbar Unmögliches riskieren können ohne dem Zweifel zu erliegen.
Rembrandt van Rijn (1606-1669), der berühmte holländische Maler aus dem 17. Jahrhundert, hat die entscheidenden Szenen dieser Geschichte 1632/33 in einer Federzeichnung festgehalten:

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Rembrandt, Jesus rettet den sinkenden Petrus (Federzeichnung, 16,8 x 26,5 cm, um 1632/33, London, British Museum)

Da sehen wir in ein und demselben Bild den Petrus gleich zweimal: einmal, wie er – irgendwo zwischen Mut und Zögern – aus dem Boot steigt und auf die Wellen hinaustritt, und einmal, wie er in diesen Wellen zu versinken droht und hilfesuchend nach der ausgestreckten Hand Jesu greift. Rembrandt lotet damit das Spannungsfeld aus, in dem wir uns als Nachfolger Jesu im Sturm des Lebens bewegen. Irgendwo zwischen Mut und Verzweiflung, Hoffnung und Hoffnungslosigkeit, Glaube und Zweifel, Vertrauen und Resignation. Was können wir für ein solches Leben in der Nachfolge Jesu von diesem Petrus lernen?
Das erste: Petrus geht nicht einfach los. Er braucht den Ruf, eigentlich die Berufung Jesu (griechisch: „kaleo“), um seinen Mut in konkretes Handeln umzusetzen. Unmögliches riskieren ohne dem Zweifel zu erliegen, das können wir nur, wenn wir ganz sicher sind, dass das Risiko, das wir eingehen wollen, auch das Risiko ist, zu dem Gott uns berufen hat. Dann wird aus der Aufforderung: „Komm! Wag es! Mach den ersten Schritt ins Ungewisse!“ eine Einladung, eine Zusage: „Komm! Du kannst das! Du wirst sehen, das Wasser trägt dich!“
Das zweite: Unmögliches riskieren ohne dem Zweifel zu erliegen, das können wir nur, wenn die Blickrichtung stimmt. Wenn wir nach vorne schauen, auf Jesus, auf das Ziel, zu dem wir unterwegs sind, dann lässt sich auch der Weg dorthin bewältigen – egal wie schwierig er scheint. Wenn wir nach unten schauen, auf unsere Füße, auf den nächsten Schritt, auf die widrigen Umstände und die Wellen, die uns in die Tiefe ziehen, dann laufen wir Gefahr zu scheitern.
Das dritte: Scheitern ist erlaubt! Manchmal sind die Umstände so schwierig, die Wellen so hoch, der Sturm so stark, dass wir davon überwältigt werden und untergehen. Das ist keine Schande. Das Leben ist nun einmal so. Es kommt nicht darauf an, sich nie zu fürchten und niemals zu versagen, sondern darauf wie wir mit unserer Furcht und unserem Versagen umgehen. Niemand sollte ertrinken müssen nur weil er oder sie zu stolz war um Hilfe zu rufen.
Das vierte: Gerade im Scheitern ist Jesus uns nah! Hier steht es wieder, das kleine Wörtchen „sofort“. „Sofort streckte Jesus seine Hand aus und hielt ihn fest.“ Das ist das erste, was Petrus erfährt als er seinen Zweifeln erliegt: dass Jesus ihn hält. Der Vorwurf „Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?“ kommt erst danach. Gehalten zu sein von Jesus – auch und gerade im Scheitern – vielleicht ist das die wichtigste Erfahrung die wir im Glauben machen können!
Das fünfte: Auch der kleine Glaube hat eine große Verheißung! „Du Kleingläubiger!“, sagt Jesus zu Petrus und weist ihn damit nicht nur auf eine vorübergehende Schwäche hin, sondern auf ein Grundcharakteristikum seines Glaubens. Mich erinnert das an eine andere Geschichte. Da bitten die Jünger Jesus ihren Glauben zu stärken und er antwortet ihnen: „Wenn ihr Glauben habt nur so groß wie ein Senfkorn, dann könntet ihr zu diesem Maulbeerbaum sagen: Reiß dich aus und verpflanze dich ins Meer!, und er würde euch gehorchen.“ (Lukas 17,5-6) Gott kommt es nicht auf die Größe unseres Glaubens an, sondern darauf, ob unser kleiner Glaube ihm Großes zutraut.

Kleingläubig bin ich auch. Oft sogar. Meistens würde ich sagen. Und wenn ich mich selbst in dieser Sturmstillungsgeschichte verorten sollte, dann wäre ich sicher nicht mit Petrus raus aufs Wasser gegangen, sondern mit den anderen Jüngern im Boot geblieben. Und nun würde ich Jesus und Petrus Hand in Hand über die Reling klettern sehen und staunend zuschauen, wie der Sturm sich legt. Aber auch das wäre okay! Wenn mein kleiner Glaube dann zu der großen Erkenntnis kommt, dass Jesus wirklich Gottes Sohn, mein Bruder und ich ein von Gott geliebtes Kind bin, soll mir das reichen. Das Unmögliche riskieren ohne dem Zweifel zu erliegen – was könnte das von dieser Geschichte her für uns heute Morgen bedeuten? Zwei Dinge fallen mir ein:
Das erste: unsere Jahresmitgliederversammlung vor zwei Wochen. Da haben wir aus dem AK Immobilie unserer Gemeinde berichtet – von großen Träumen und ernüchternden Zahlen. Und dann ist jemand aufgestanden und hat uns zugerufen: „Habt Mut! Traut euch was! Gott ist mit dieser Gemeinde unterwegs – auf einem guten Weg!“ Nun will ich unsere biblische Geschichte nicht missbrauchen, um uns als Gemeinde zu riskanten Zukunftsplänen zu verleiten. Dazu bin ich selber viel zu feige. Aber ich möchte diese Geschichte im Hinterkopf behalten wenn wir weiter über die Zukunftsfähigkeit dieser Gemeinde nachdenken – und dabei mehr auf Jesus sehen als auf die widrigen Umstände unter denen wir hier Gemeinde bauen.
Das zweite aber ist mir noch viel wichtiger! Ich entdecke es in Rembrandts Bild vom sinkenden Petrus. Wenn man genau hinschaut, dann sieht man, dass dieser Petrus, der da in den Wellen zu versinken droht, wirklich ein dem Tode nahe gekommener Mann ist. Wie ein Totenschädel erscheint sein Gesicht, wie Knochenfinger sehen seine verkrampften Hände aus. Petrus ist dem Tode nah – wie wir alle dem Tod nahe sind. Jeden Tag. Die Passionszeit und die bevorstehende Karwoche erinnern uns daran. Umso mehr möchte ich diese Geschichte vom sinkenden Petrus als eine Geschichte vom Sieg des Lebens über den Tod lesen. Darum schließe ich mit einem Text des schweizerischen Pfarrers Andreas Geister (nach Dorothee Sölle):

Der Tod wird uns nicht halten.
Ich muss sterben. Aber das ist auch alles, was ich für den Tod tun werde.

Alle seine anderen Ansinnen werde ich ablehnen. Allen seinen Verführungen zur Resignation, zur Beziehungslosigkeit, zur Angst, dass er am Ende siegen könnte, werde ich widerstehen.

Sterben muss ich, aber das ich auch alles, was ich für den Tod tun werde.

Lachen werde ich gegen ihn und singen, so dass es die anderen ansteckt, und Geschichten erzählen, wie man ihn überliste, und allen erzählen, wie die Osterfrauen seine Niederlage aufdeckten. Zusammen mit euch, meine Freunde, werde ich ihm Tag um Tag Land abgewinnen.

Sterben werden wir, aber das ist auch alles, was wir für den Tod tun werden.

Uns wird er nicht halten können, denn der, der ihn besiegt hat, verheißt, dass wir mit ihm leben sollen.


(c) Volkmar Hamp